Sport Aktuell

Wiesbaden Tennis Open 2020

WTO erhöhen Preisgeld auf 100.000 US-Dollar

Die Wiesbaden Tennis Open (WTO) werden 2020 zum ersten Mal ein Preisgeld in Höhe von 100.000 US-Dollar ausspielen. Zusätzlich warten auf die Siegerin 140 Weltranglistenpunkte. Damit machen die WTO einen weiteren großen Entwicklungsschritt. In Deutschland ist die Veranstaltung damit das höchstdotierte Damenturnier in der ITF-Serie. Als wichtigstes Sandplatzturnier im Rhein-Main-Gebiet mit optimalem Termin im Turnierkalender werden die WTO noch mehr Topspielerinnen, Tennis- und Sportbegeisterte in die hessische Landeshauptstadt ziehen. Auf der Anlage des TC Bierstadt treten inzwischen Teilnehmerinnen aus aller Welt an. „Bei Turnieren dieser Größenordnung starten in der Regel Spielerinnen bis etwa Position 50 der Welt“, weiß Turnierdirektor Rolf Schmid zu berichten.

Zusammenarbeit mit Sponsoren ausgebaut
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Turnierleitung und den Sponsoren wird weiterentwickelt. „Der Zug hat immer mehr Fahrt aufgenommen und es kamen jährlich neue Sponsoren hinzu. 2019 konnten wir das Turnier dank unserer Hauptsponsoren Andreas Siegmund (bulthaup werkstadt / Zederbaum), Peter Gresch (PGUB), den H+Hotels und Jochen Saße (Tenniscloud), sowie Zuschüssen von Stadt und Land mit einem Preisgeld in Höhe von 60.000 US-Dollar weiter ausbauen. 2020 gehen wir durch die intensivierte Zusammenarbeit bestehender und auch neuer Partner und Sponsoren den nächsten Entwicklungsschritt. Mit der erneuten Aufstockung des Preisgeldes auf jetzt 100.000 US-Dollar sind wir das größte ITF-Turnier Deutschlands. Darüber kommen nur noch die WTA-Turniere im Damenbereich“, sagt Schmid.

Sprungbrett in die Sandplatzsaison und für viele hoffnungsvolle Talente 
Für die etablierten Profispielerinnen sind die Wiesbaden Tennis Open terminlich sehr attraktiv. Sie liegen direkt hinter dem Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart und sind das erste Freiluft-Sandplatzturnier der Saison in Deutschland. Viele Spielerinnen nutzen die WTO daher als Vorbereitung für die French Open. Auch das Interesse der jungen Talente an den Wiesbaden Tennis Open ist hoch, da es nicht nur ein attraktives Preisgeld, sondern auch wichtige Weltranglistenpunkten zu erspielen gibt. Die Siegerin erhält neben dem Preisgeld 140 Weltranglistenpunkte.
In den vergangenen Jahren ist der Stellenwert der WTO kontinuierlich gestiegen und Spitzenspielerinnen wie die Wimbledon Doppelsiegerin und Vorjahrssiegerin der WTO Barbora Krejčíková aus Tschechien besuchten das Turnier. Spielerinnen wie Anna Blinkova (RUS, Nummer 108 der Weltrangliste Damen) und Arantxa Rus (NED, Nummer 99 der Weltrangliste Damen) lieferten sich 2019 spannende Ballwechsel und sorgten für Raunen und Nervenkitzel im Publikum.

Eine hervorragende Organisation 
Das Turnier wird von Jahr zu Jahr größer und hat sich fest in der Tennisszene etabliert. 2019 wurde das Preisgeld auf 60.000 US-Dollar angehoben und ist damit in die „Top Five“ der deutschen Damen-Tennisturniere aufgerückt. Turnierdirektor Rolf Schmid freut sich über die erfolgreiche Entwicklung der WTO. Was einmal mit Vater und Tochter begann beschäftigt heute ein ehrenamtliches Team von über 20 MitarbeiterInnen. Ein durchdachtes Konzept mit organisatorischen Neuerungen, der Anlage mit Livestream im Internet, Tribünen, VIP-Lounges und Turnierdorf spiegelt die riesigen Dimensionen wider. Viele Besucher kommen auch vorbei, um das weltklasse Ambiente zu genießen und sich dabei spannende Spiele anzuschauen.

Ballkinder gesucht:
Die WTO bildet Ballkinder (ab 12 Jahre) und Linienrichter (ab 16 Jahre) aus. Diese werden eingekleidet, verpflegt und erhalten pro Einsatztag zwei Freikarten. Bei der Anmeldung wird vorausgesetzt, dass sich die angehenden Ballkinder mit den Tennisregeln (Medenspielerfahrung) auskennen. Bei Interesse bitte melden unter info@wiesbaden-tennis-open.de.

Bild (v.l.n.r.) Peter Gresch (PGUB), WTO Turnierdirektor Rolf Schmid, Wiesbadens OB Gert-Uwe Mende, Andreas Siegmund (Zederbaum und bulthaup werkstatt) (Quelle WTO)

20.11.2019

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