Sport im Ganztag Aktuell

Jugend trainiert für Olympia

Bundesfinale in Berlin, 7. Platz für das Jungen-Tennisteam des hessischen KFG-Gymnasiums

Beim 50. Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin mit mehr als 4.500 Sportlern traten für Hessen beim Tenniswettbewerb die Jungen des Kaiserin-Friedrich-Gymnasium aus Bad Homburg an.

Nach einem knappen zweiten Platz im Vorjahr war mit einem spektakulären Sieg beim Tennis-Landesfinale (u.a. durch Satzentscheid) die Vorfreude der Jungen des Kaiserin-Friedrich-Gymnasium aus Bad Homburg auf das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics riesig. Dieser Bundeswettbewerb der Schulen ist mit ca. 800.000 teilnehmenden Schülern pro Jahr der größte Schulsportwettbewerb der Welt.

Das 50. Finale in Berlin mit mehr als 4500 Sportlern war ein ganz besonderes Ereignis für die Teams aus Hessen. Dazu gehörten u.a. der Empfang der Landessieger bei der hessischen Vertretung in Berlin, die Eröffnungsfeier mit Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Einmarsch aller Ländermannschaften in das Berliner Olympiastadium mit mehr als 12.000 Zuschauern - ganz wie bei Olympischen Sommer- und Winterspielen. Das hessische Tennisteam trat beim Bundesfinale jeweils gegen die anderen Bundesländer als Sechsermannschaft an.

Die Jungen-Mannschaft des Kaiserin-Friedrich-Gymnasium aus Bad Homburg um die Betreuerin Nadine Muschalla bestand aus den Spielern Daniel Hornung, Levi Schmittmann, Adrian Janke, Maximilian Thierolf, Milan Drahovsky und Frederick Knof. Die weiteste Anreise hatte dabei Maximilian, der aufgrund eines Schüleraustausches extra aus Kanada anreiste. Das Team wurde dabei vom Land Hessen, dem HTV, der Stadt Bad Homburg und natürlich ganz besonders Ihrer Schule unterstützt.

Am ersten Tag stand das Spiel gegen Bremen an, in das die Mannschaft mit viel Selbstbewusstsein und Hoffnung ging. Nachdem alle vier Einzel stark dominiert und klar gewonnen wurden, war der Sieg schon sicher. Die hessischen Doppel komplettierten den 6:0 Sieg und damit den Einzug in das Finale der letzten acht Bundesländer. Am kommenden Spieltag waren mehrere Spieler leider erkältet und so verlor das Team leider glatt gegen den späteren Finalisten Nordrhein-Westfalen.

Im Spiel um Platz 5-8 gegen Saarland stand es nach den Einzeln 2:2, verbunden mit dem kleinen Vorteil bis dahin mehr Spiele erzielt zu haben. Leider wurde dann aber das erste Doppel gegen die stark spielenden Saarländer hoch verloren und so ging trotz des Erfolges des zweiten Doppels der Sieg beim 3:3 Endstand ans Saarland. Die Enttäuschung unter den Spielern war damit sehr groß, aber ebenso die Entschlossenheit in der letzten Begegnung einen Sieg zu holen. Im Spiel um Platz 7 gegen Schleswig-Holstein mussten aufgrund Erkrankung die Ersatzspieler mit zum Einzel antreten. Nach einem sehr gutem Start der Hessen in allen Einzeln kam eine unglückliche Regenpause für die Bad Homburger dazwischen, so dass knapp zwei Einzel letztendlich verloren wurden. Doch hochmotiviert konnten die Hessen-Doppel dann beide Matches für sich entscheiden und erreichten mit einem verdienten 4:2 Sieg den 7. Platz im Bundesfinale von 16 Bundesländern.

Einen ebenfalls hervorragenden 6.Platz erreichte die Mädchen Mannschaft der Rabanus-Maurus-Schule aus dem Mittelhessischen Fulda.

Die Siegerehrung aller Wettkämpfer in allen Sportarten in der Max-Schmeling-Halle, gefolgt von einer großen Abschlussveranstaltung mit beeindrucken Showacts und Teilnahme von früheren Olympiasiegern wie Britta Steffen, beschloss das Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Berlin.

Der HTV gratuliert beiden Mannschaften zu einem tollen Ergebnis.

08.10.2019

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