Jugend Aktuell

HTV-Juniorinnen gewinnen Südwest-Circuit

Junioren unterliegen nur knapp im Finale

Die Verbände Baden, Bayern, Hessen, Mittelrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und Württemberg entsandten für die Mannschaftswettbewerbe jeweils eine Mannschaft mit max. drei Teilnehmer/innen für die zwei Einzel und das Doppel. Toller Jugend-Tennissport an drei Tagen in Offenbach.

Bei den Juniorinnen musste das HTV-Team (an Nr. 2 gesetzt) im ersten Spiel gegen die Vertretung vom Tennisverband Niederrhein auf den Einsatz von Mara Guth wegen einer Erkältung verzichten. Nach dem Sieg im Doppel von Gina Feistel und Carina Sommer und den anschließenden Einzelsiegen dieser Spielerinnen war das Halbfinale erreicht. 

Die ungesetzten HTV Junioren setzten sich gegen die Mannschaft aus Baden ebenfalls mit 3:0 Punkten durch. Nach dem ungefährdeten Sieg von Neo Niedner und Luke Heron im Doppel musste Neo all sein Können aufbieten um seinen Gegner im Match-Tiebreak mit 13:11 zu besiegen. Im zweiten Einzel wurde Julius Seifert eingesetzt, der mit einem überlegenen Zweisatzsieg den dritten Punkt beisteuerte.

Im Halbfinale der Juniorinnen gegen Rheinland-Pfalz wurde Mara Guth im Doppel mit Partnerin Carina Sommer eingesetzt. Nach einem deutlichen Zweisatzsieg musste aber Gina Feistel im ersten Einzel ihrer Gegnerin den Sieg überlassen. Nach dem zwischenzeitlichen Unentschieden im Mannschaftswettbewerb war es Carina Sommer im zweiten Einzel vorbehalten durch einen souveränen Zweisatzsieg den Mannschaftserfolg einzufahren.

Wie die jungen Damen mussten auch die Junioren des HTV gegen die Vertretung aus Rheinland-Pfalz antreten. Diese Begegnung war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Bereits im Doppel mussten Neo Niedner und Luke Heron in drei Sätzen hart kämpfen, um mit einem 3:6, 6:4 und 10:5 den ersten Mannschaftspunkt zu sichern. Die Leistung von Neo im anschließenden ersten Einzel verdient besondere Erwähnung, gegen einen Gegner dem er am letzten Wochenende in Lippstadt im Halbfinale unterlegen war. Der hart umkämpfte 6:3, 6:7 und 10:5 Sieg brachte bereits den Mannschaftserfolg, den Luke mit einem Zweisatzsieg im zweiten Einzel zu einem deutlichen 3:0 ausbaute.

Die Coaches, Peter Menge bei den Juniorinnen und Thilo Voll bei den Junioren, leisteten auf der Bank ganze Arbeit und hatten bei der Mannschaftsaufstellung eine glückliche Hand. Sie durften sich wie die zahlreichen Zuschauer auf die Endspiele am Sonntag zwischen Bayern und Hessen freuen.

In den Viertelfinal- und Halbfinalspielen wurde jeweils mit dem Doppel begonnen, am Finaltag mit den beiden Einzel und ggf. bei einem Gleichstand noch ein Doppel. Bei den Junioren zeigte Neo Niedner erneut eine tolle spieler- und kämpferische Leistung, musste aber dem Gegner nach einem 5:7 und 6:7 den knappen Sieg überlassen. Nachdem Luke Heron trotz allem Einsatz in zwei Sätzen sein Einzel verlor, stand der Gesamtsieg für Bayern fest. Trotzdem ein toller Erfolg der ungesetzten Hessen und einen herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz.

Bei den Juniorinnen, die auch im letzten Spiel auf eine Einzelteilnahme von Mara verzichten mussten, war es Gina Feistel die mit 6:1, 1:6 und 10:6 den ersten Punkt holte. In einem lange Zeit offenen Match konnte Carina Sommer nach knapp verlorenem erstem Satz (5:7) im zweiten Satz die Niederlage nicht abwenden. 1:1-Punkte nach den Einzeln. Nun musste das abschließende Doppel entscheiden. Die Bereitschaft von Mara Guth, sich trotz einer noch nicht ausgeheilten Erkältung für das Doppel zur Verfügung zu stellen, war letztendlich für den Gesamtsieg mit entscheidend und der Mut der Teamleitung wurde belohnt. An der Seite von Carina Sommer wurde nach wechselnden Spielverlauf (3:0, 4:1, 5:2) der erste Satz im Tiebreak für die Hessinnen entschieden, der zweite Satz mit 6:2 letztendlich souverän zum umjubelten Gesamtsieg nach Hause gebracht. 

Mit der anschließenden Siegerehrung und der Überreichung der Pokale für alle Endspielteilnehmer durch Verbandsjugendwart Reinhold Hasselbächer endete ein für das Hessische Jugendtennis sehr erfolgreicher Tag, der zumindest am Endspieltag deutlich mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

16.01.2017

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