Sport Aktuell

Große Spiele 2021

Team-Wettbewerb der Landesverbände

Am ersten und am letzten Septemberwochenende fanden wie in jedem Jahr die Großen Spiele statt. Bei ihnen handelt es sich um einen Mannschaftswettbewerb der Landesverbände des DTB. An den Start gehen gemischte Mannschaften in den Altersklassen der 30er, 40er, 50er, 60er und 70er. Die Teams werden in die Gruppen A bis C eingeteilt. Innerhalb dieser kann sowohl auf- als auch abgestiegen werden. Die jeweiligen Sieger in der Gruppe A küren sich zur Meisterschaft.

Der HTV war in diesem Jahr erfreulicherweise – mit Ausnahme bei den 30ern – in allen Konkurrenzen mit von der Partie. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Anfang September ging es für das 40er-Team des HTV in die Hauptstadt. Im Halbfinale kamen die Gegner aus Niedersachsen und Bremen. Die Rivalen aus dem Norden erwiesen sich jedoch als zu stark, so dass die Partie schon nach den Einzeln mit 0:6 verloren ging. Im Match um Platz 3 gegen unsere Nachbarn aus Baden sollte dann unbedingt der Abstieg vermieden werden. Doch auch dieses Spiel war bereits nach den Einzeln entschieden. 1:5 hieß es am Ende, und die Enttäuschung war entsprechend groß. Im nächsten Jahr muss der HTV dann in der Gruppe C antreten und wird versuchen, den Wiederaufstieg anzustreben. Für den HTV traten an: Monika Kamen, Kerstin Kaiser, Kristina Marschall, Matthias Hahn, Nils Klemann, Andreas Hofmann und Timo Hahn.

Am letzten Septemberwochenende ging es für die Auswahl des HTV nach Hannover in die niedersächsische Landeshauptstadt. Das Halbfinale gegen Baden entwickelte sich direkt zu einem Krimi. Nachdem es nach den Einzeln mit 4:2 eine vermeintlich komfortable Führung zu vermelden gab, wurde es in den Doppen dann richtig nervenaufreibend. Letztlich konnte das Mixed Tanja Brauneck/Rainer Marzenell im Matchtiebreak für den entscheidenden fünften Punkt sorgen. Das Finale war erreicht. Dieses ging am Sonntag gegen die Gastgeber, die Auswahl von Niedersachsen-Bremen. Auch hier stand es nach den Einzeln 4:2 für Hessen. Letztlich sorgten Antje Dukatz und Eva Peczely im Damendoppel für den vielumjubelten Sieg und den damit verbundenen Aufstieg. Der wohlverdiente Lohn: Im nächsten Jahr darf der HTV in der Championsleague aufschlagen. Den Aufstieg in die Gruppe A machten klar: Jochen Arnold, Alexander Brenzel, Rainer Marzenell, Oliver Kesper, Antje Dukatz, Sylke Heise-Teodoro, Tanja Brauneck,, Elke Breitgraf und Eva Peczely.

Dieses Jahr war wieder einmal der Hessische Tennisverband Ausrichter der A-Gruppe. Gespielt wurde auf der Anlage von tennis 65 eschborn. Am Samstagmorgen, bei schönstem Wetter wurden durch den Oberschiedsrichter Thomas Dreher die Begegnungen für die Halbfinals (1 gegen 4, 2 gegen 3) durch Punktevergabe festgelegt. Es ergaben sich folgende Partien:

Niederrhein – Westfalen
Württemberg – Hessen

Beide Begegnungen waren deutlich und schon nach den Einzeln entschieden. Niederrhein und Württemberg erreichten das Finale und Westfalen und Hessen das Spiel um Platz 3. Der Abend klang dann im Clubhaus bei einem Büffet, ausgerichtet durch den HTV und begleitet durch den Seniorenreferenten Markus Erdmann, aus.

Am Sonntag wurde dann schon um 9:30 Uhr mit den Spielen gestartet, da für den Nachmittag Regen und Gewitter angesagt waren. Hessen konnte dann das Spiel um Platz 3 auch schon nach den Einzeln und vor dem Regen für sich mit 5:1 entscheiden und sich damit den Klassenerhalt in der Gruppe A sichern. Die Begegnung hätte aber auch durchaus in die Verlängerung gehen können. Jeweils ein Dameneinzel ging im Champions-Tiebreak an Westfalen und Hessen, das zuletzt noch laufende Herren-Einzel zwischen Frank Elting (Westfalen) und Klaus Liebthal (Hessen), wurde erst im Tiebreak des 2. Satzes gewonnen.

Im Endspiel war es ungleich spannender. Nach den Einzeln stand es 3:3. Bei den Herren-Einzeln gingen 2 Matches an den Niederrhein. Allein Peter Schreckenberg (Niederrhein) musste sein Einzel gegen Dusan Kulhaj (Württemberg) verletzungsbedingt abbrechen. Bei den Damen holten Katalin Böröcz und Gundula Wieland Siege für Württemberg. Es mussten also die Doppel und das Mixed die Entscheidung bringen. Leider setzte dann auch kurz nach Beginn der Spiele der Regen ein. Es wurde zwar tapfer noch eine Zeit lang weitergespielt, aber letztendlich musste dann abgebrochen werden und die Spiele wurden in der Halle fortgesetzt. Niederrhein holte sich mit einem deutlichen Zweisatzsieg im Herren-Doppel den 4. Punkt. Als nächstes ging das Mixed im Champions-Tiebreak mit 11:9 an Württemberg. Damit musste das Damen-Doppel die Entscheidung bringen. Und was für ein Doppel dies war. Es wurde von beiden Paarungen ein hochklassiges und offensives Doppel gespielt, das letztendlich von Schmitz/Bökmann gegen Böröcz/Foks mit 7:6 6:7 10:7 gewonnen wurde und damit Niederrhein sich den Meistertitel holte. Für Hessen waren im Einsatz: Jutta Labenski, Monika Hahn, Claudia Egen-Schwind, Klaus Liebthal, Manfred Jungnitsch, Klaus-Dieter Stondzik und Peter Pardatscher.

Bericht: Frank Osner (Sportwart Tennis 65 Eschborn)

Am Freitag, den 03.09.2021, startete das vom HTV zum ersten Mal gemeldete Team zu den Großen Werner Mertins Spielen nach Hamburg. In der AK 70+ werden 3 Herren-Einzel, 2 Damen-Einzel, 1 Herren-Doppel und 1 Mixed ausgetragen. Bedingt durch einen Notfall konnte das HTV-Team nur mit 2 Herren anreisen und auf die Schnelle konnte leider kein Ersatz mehr gefunden werden.

Einen Tag später, am Samstag den 04.09.2021, fand die Begegnung gegen den Hamburger Tennisverband auf der Anlage des Walddörfer THC bei herrlichem Sonnenschein statt. Mannschaftsführerin Brigitte Kräll stellte die Mannschaft auf und coachte sie zum Sieg. Bei den Herren siegte Manfred Moor gegen Rolf Pauseback  souverän 6:2 6:0, Günther Schellberg verlor den 1. Ersatz , war im 2. Satz in Führung als sein Gegner Karl-Uwe Panse sich eine Muskelverletzung zuzog und aufgeben musste. Sonja Hentschel gewann den 1. Satz 7:6 gegen Telsche Andree, konnte im 2. Satz beim Stand von 5:3 vier Matchbälle nicht verwandeln und verlor den 2.Satz 6:7. Im Matchtiebreak wehrte sie hingegen selbst zwei Matchbälle ab und gewann 11:9. Renate Gröber gewann ihr Match gegen Dörthe Beneke überlegen 6:0 6:0. Im abschließenden nicht mehr für den Sieg Ausschlag gebenden Herren-Doppel siegten Moor/Schellberg gegen Pauseback/Michaelis mit 6:1 7:5. Damit gewann das Team Hessen 5:2 gegen Hamburg (zwei Punkte mussten kampflos abgegeben werden) und steigt in die Gruppe B auf.

Im Clubhaus des Walddörfer THC fand der abschließende Spielerabend in Anwesenheit des Hamburger Vizepräsidenten Sport Jens P. Kröger und seiner Frau in geselliger Runde statt. Seniorenreferent Ferdinand Ehrich gab in seiner kleinen Ansprache zu, dass er fest mit einem Sieg gerechnet hatte, da der HTV schon von vornherein zwei Punkte verschenken musste und mit jedem Punkt für den HTV er die Chancen schwinden sah. Mannschaftsführerin Brigitte Kräll dankte für die freundliche Aufnahme, überreichte ein Präsent des HTV und fand tröstende Worte für die Verlierer. Für den HTV am Start waren: Sonja Hentschel, Renate Gröber, Manfred Moor und Günther Schellberg.

Bericht: Brigitte Kräll, Mannschaftsführerin (Sportwartin Frankfurter TC 1914 Palmengarten)



04.10.2021

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