Ausbildung Aktuell

5. Trainerworkshop beim ITF Future in Kassel

Gutes Herrentennis im Kurpark

Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann wirkte trotz einsetzenden Regens entspannt, als er die Teilnehmer des HTV Trainerworkshops bei den Wilhelmshöhe Open in Kassel begrüßte. Schon viele Jahre leitet er das ITF Herrenturnier im Kasseler Tennis-Club Bad Wilhelmshöhe und auch mit unterschiedlichsten Wetterbedingungen muss sich ein Turnierdirektor abfinden können. Den Programmablauf störte der 45-minütige heftige Regen nicht. Die Teilnehmer des Workshops konnten nach der theoretischen Einführung durch Verbandstrainer Michael Kreuzer auf vier Plätzen das beginnende Achtelfinale verfolgen. Ideal, um vorher benannte technisch-taktische Situationslösungen durch verschiedene Spielertypen nachvollziehen zu können. Der gezielte Einsatz des Vorhandschlages, der häufig eingesetzte Stoppball oder der Rückhandwinner longline konnten bei allen Spielern gut beobachtet werden. Weiterhin wurden technische Details der Spieleröffnung analysiert. Die Vorspannung beim Aufschlag und das Erhalten des Gleichgewichtes durch den „kick back“ des hinteren Beines beim Landen auf dem Boden konnten als Kernelemente bei allen Spielern identifiziert werden.

Angesichts der hohen Qualität der Spiele stellte sich die Frage, was die ITF Future Tour von der ATP Challenger Tour oder von der ATP World Tour unterscheidet? Es ist oft nur eine zunehmende taktische Disziplin und präzisere Situationslösungen im Wettkampf, die letztendlich zu besseren Ergebnissen führen. Einer, der von der ATP World Tour kommt, ist Jürgen Zopp, immerhin schon vor einigen Jahren auf Position 71 des ATP Ranking notiert. Nach längerer Verletzungspause kämpft er sich zurück und möchte an frühere Erfolge anknüpfen. Timo Goebel, Mitglied im HTV Ausbildungsteam, konnte sich schon mal von der Qualität des Jürgen Zopp überzeugen, er stand ihm als Sparringpartner im „warm up“ gegenüber.

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Ein besonderes Highlight dieses Trainerworkshops war die Teilnahme von Hessens Trainer-Urgestein Hans Umbach.

Mit stolzen 79 Jahren ist Herr Umbach Hessens ältester Trainer mit gültiger Lizenz und widmet sich nach wie vor mit voller Leidenschaft und Energie dem Tennissport. Trotz seines Alters ist er immer noch aktiv dabei, sein Wissen und seine langjährige Erfahrung an die Jugend von heute weiterzugeben. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen reizt Ihn dabei immer noch sehr. Er selbst gibt zu, dass ihn das junge, sportliche Umfeld selber gesund und munter hält. In 25 Vereinen in Nordhessen hat Herr Umbach im Laufe seiner eindrucksvollen Trainerkarriere mitgewirkt und in seinen Worten 'oftmals Entwicklungshilfe betrieben'. Auch heute ist er immernoch als Trainer und Mentor aktiv. Aktuell ist er als Trainer 1x Woche für die TG Schauenburg tätig. Dazu leitet er seit etwa sechs Jahren als Co-Trainer ein Schulprojekt, wo er mit einem Trainerteam jährlich eine 6.Klasse des Lichtenberggymnasiums betreut. Dort geht es hauptsächlich darum, die Kinder so früh wie möglich an den Tennissport heranzuführen. Sein Geheimnis ist, eine äußert komplexe Sportart auch für den absoluten Anfänger attraktiv zu gestalten und immer wieder Erfolgserlebnisse mit einzubauen. Seit über 40 Jahren hat er eine gültige Trainerlizenz und lässt dabei keine Chance zur eigenen Weiterbildung aus. Wir bedanken uns bei Herrn Umbach für seine Teilnahme am Workshop, seine jahrzehntelange Verbundenheit zum hessischen Tennissport und wünschen Ihm für die Zukunft alles Gute und Gesundheit. Auf dem unteren Bild sind zu sehen, von links: Wilhelmshöhe Open Turnierdirektor Dr. Engelmann, Hans Umbach und Ausbildungsleiter Michael Kreuzer.

21.07.2017

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