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Der Verein kommt in die Schule
Kooperation Verein - Schule - Verband |
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„Ganztagsschule“
und „Turboabi“ heißen die Schlagwörter, die viele Vereine
verunsichern. Die aktuelle Schulentwicklung wird gravierende Auswirkungen
auf den Vereinssport haben. Erste konkrete Anzeichen sind bereits sichtbar. Für den organisierten Sport und die Sportvereine bedeuteten diese Veränderungen das Verfolgen von zwei parallelen Wegen. Einerseits stellen sich die Sportvereine den neuen Herausforderungen und bieten sich als Kooperationspartner für die Zusammenarbeit mit den Schulen an. Hierzu hat die Sportjugend ein Paket von Tipps erstellt, mit denen den Sportvereinen Hilfen für die Kooperationsarbeit gegeben werden. Die Sportjugend Hessen unterstützt intensiv die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen und hat in diesem Zusammenhang die Initiative „Sportverein plus Schule“ ins Leben gerufen. Das Ziel dieser Initiative ist die Förderung von Kooperationen zwischen Sportvereinen und Schulen. Die Kooperationspartner dieser Initiative sind das Hessische Sozialministerium sowie das Programm „Integration durch Sport“ des Bundesinnenministeriums. Ganztagsschulen auf dem Vormarsch… Im Schuljahr 2008/09 gibt es in Hessen knapp 530 offizielle und viele weitere „inoffizielle“ ganztägig arbeitende Schulen. Zusätzlich werden die G8-Gymnasien bereits als die „heimlichen“ Ganztagsschulen bezeichnet. Der stetige und gezielte Ausbau von Ganztagsschulen in Hessen trägt zur Entwicklung einer neuen Qualität der pädagogischen und sportlichen Arbeit am Nachmittag bei. GTA und G8 werden die Rahmenbedingungen für den organisierten Sport verändern. Diese Situation hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Schule sowie auf die Jugendarbeit in den Sportvereinen. Warum gerade Sport? Sport und Bewegung müssen ein wesentlicher Bestandteil einer modernen ganztägig arbeitenden Schule sein, besonders für „sportlich benachteiligte“ Schüler. Bewegung und motorisches Handeln im Kindes- und Jugendalter sind unbedingte Voraussetzungen für das schulische Lernen. Konzentration und Aufmerksamkeit werden durch Sport und Bewegung gesteigert und damit insgesamt die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert. Kooperationen - für beide ein Gewinn! Mittelfristig gesehen ist v. a. für die „kleinen“ Vereine die Kooperationsarbeit wichtig, denn der Trend geht ganz offensichtlich in diese Richtung. Bei 2.200 Schulen und 7.800 Vereinen in Hessen wird es schwierig werden, alle Vereine aufrecht zu erhalten. Partnerschaftliche Kooperationen bieten für Schule und Sportvereine viele Chancen. Die gemeinsame pädagogische Verantwortung für Bewegungs-, Sport-, und Spielerziehung von Kindern und Jugendlichen ist von großer Bedeutung. Unterstützt werden in diesem Rahmen Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen in Hessen, die Interesse am Aufbau einer langfristigen Partnerschaft haben, was auch die Offenheit für Veränderungen beinhaltet. Die Sportjugend wird die Arbeit vor Ort konkret unterstützen und gleichzeitig die Erfahrungen auswerten, um die positiven Erkenntnisse wieder zurück- bzw. weiterzugeben. Dabei setzt die Initiative auf den Dreiklang aus Beratung, Qualifizierung und Förderung. Kooperationsvertrag
hier >> Kooperation – Verein – Schule – Verband
1.
Verein
– Schule
Welche Schulen eignen sich am besten?
Was können die Vereine den Schulen anbieten?
Welche Vorteile bieten sich den Vereinen für ihre Aktivitäten?
2. Schule – Verein Welche Vorteile haben die Schulen?
3. Verband – Verein – SchuleWas bietet der Verband seinen Vereinen und den Schulen?
Checkliste zur Kooperation Verein – Schule – Verband
1.
Interne
Abstimmung im Verein – Vorstand – Jugendwart – Jugendausschuss
2. Kontaktaufnahme mit der Schule: Wer stellt den Kontakt her?
3. Projektbestimmung (Vereinsintern)
4. Terminfestlegung
5. Organisation/Ablauf
6. Presse und Öffentlichkeitsarbeit
7. Auswertung des Projektes nach erfolgtem Abschluss
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